Einsatz durch Hausnotruf verlief glimpflich

Am 18. Januar 2026 um 05:25 Uhr wurden wir unter dem Stichwort Türöffnung in die Günzburger Straße alarmiert. Auslöser war ein eingegangener Hausnotruf. Dieser ermöglichte es, schnell Hilfe auf den Weg zu bringen und erwies sich damit erneut als wichtiges Instrument zur schnellen Notfallversorgung.

Die Fahrerin des Hausnotrufdienstes traf zeitnah an der Einsatzstelle ein und übergab einen Objektschlüssel. Dieser zeigte jedoch zunächst keine Wirkung, da die Wohnungstüre von innen verschlossen war. Nach einer Erkundung durch die Feuerwehr konnte im Erdgeschoss keine alternative Zugangsmöglichkeit festgestellt werden.
Mit dem vorhandenen Objektschlüssel konnte schließlich eine weitere Tür im Gebäude geöffnet werden, wodurch den Einsatzkräften ein gewalt- und zerstörungsfreier Zutritt zum Objekt möglich war.

Im Schlafzimmer wurde eine hilflose Person vorgefunden, die nach einem Sturz eine Kopfverletzung erlitten hatte. Im weiteren Verlauf unterstützten wir den Rettungsdienst bei der Tragehilfe.

Der Einsatz wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Günzburg ruhig, koordiniert und erfolgreich abgearbeitet.

Einsatzübersicht:

  • Feuerwehr Reisensburg mit Löschgruppenfahrzeug

  • Feuerwehr Günzburg mit zwei Fahrzeugen

  • 10 Einsatzkräfte

  • Rettungsdienst und Polizei

  • Einsatzdauer: ca. 1 Stunde

Fazit:
Ein vorhandener Hausnotruf ermöglichte in diesem Fall eine schnelle Alarmierung und damit eine zügige Hilfeleistung. Der Einsatz konnte glimpflich beendet werden. Manchmal entscheidet ein einziger Knopfdruck – und dieser hat hier den entscheidenden Unterschied gemacht.

Einsatz: Geruch nach Gas / Erdgas

Beispielbild

Am 15. Januar 2026 wurden wir um 02:08 Uhr unter dem Stichwort „Geruch nach Gas bzw. Erdgas“ in die Günzburger Straße alarmiert.

Zuvor war der Rettungsdienst zu einem Patienten gerufen worden, der nach einem Shisha-Abend einen erhöhten Kohlenmonoxid-(CO)-Gehalt im Blut aufwies. Beim Betreten der Kellerräume löste der CO-Warner des Rettungsdienstes aus. Daraufhin wurden umgehend die Türen ins Freie geöffnet und die Feuerwehr nachalarmiert. Zur Unterstützung wurde ebenfalls die Feuerwehr Günzburg alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde der betroffene Kellerbereich durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem Gaswarngerät kontrolliert. Dabei konnten nur noch minimale CO-Werte festgestellt werden. Zur Sicherheit wurden die Räumlichkeiten für etwa 10 Minuten belüftet und anschließend eine erneute Messung durchgeführt. Diese ergab keine weiteren Feststellungen.

Nach rund 45 Minuten konnte die Einsatzstelle an den Bewohner übergeben werden.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit zwei Fahrzeugen, 18 Einsatzkräften und einer Einsatzdauer von circa 45 Minuten im Einsatz.

Hinweis:
Kohlenmonoxid (CO) ist farb-, geruch- und geschmacklos und kann bereits in geringer Konzentration lebensgefährlich sein. CO entsteht unter anderem bei unvollständiger Verbrennung, beispielsweise durch Shishas, Heizgeräte oder offene Feuerstellen. Der Einsatz von CO-Warnmeldern in Wohnräumen kann helfen, Gefahren frühzeitig zu erkennen und Leben zu retten.


Containerbrand am Friedhof

Am Neujahrstag um 12:26 Uhr erfolgte die nächste Alarmierung der Feuerwehr Reisensburg. Am Friedhof Reisensburg war aus bislang ungeklärter Ursache ein Grüngutcontainer in Brand geraten.

Der Brand wurde mit einem C-Rohr zügig abgelöscht. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Container mithilfe einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester, um ein erneutes Aufflammen auszuschließen.

Der Einsatz konnte nach rund 30 Minuten beendet werden.

Brand einer Gartenhütte greift auf Wohnhaus über

Am frühen Morgen des 01.01.2026 wurden die Feuerwehren zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand mit Person in Gefahr in die Günzburger Edlhardstraße alarmiert. Ein Passant hatte den Brand einer Gartenhütte bemerkt und umgehend die Integrierte Leitstelle verständigt.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Gartenhütte bereits in Vollbrand. Das Feuer hatte aufgrund der starken Wärmestrahlung bereits auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen. Zudem wurde ein benachbartes Mehrfamilienhaus in Mitleidenschaft gezogen.

Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der eingesetzten Feuerwehren konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Im Einsatz waren die Feuerwehr Günzburg, die Feuerwehr Wasserburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg mit insgesamt rund 70 Einsatzkräften.

Die Feuerwehr Reisensburg war mit einem Löschgruppenfahrfahrzeug und neun Einsatzkräften bei Nachlöscharbeiten eingebunden. Der Einsatz dauerte insgesamt etwa zwei Stunden.

Die Gartenhütte wurde durch den Brand vollständig zerstört. Das angrenzende Wohnhaus wurde stark beschädigt, ebenso das benachbarte Mehrfamilienhaus. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 200.000 Euro beziffert.

Die ersten Ermittlungen wurden durch die Polizeiinspektion Günzburg sowie den Kriminaldauerdienst Memmingen durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache erfolgen durch das Kriminalpolizei Neu-Ulm.

Im Anschluss an den Brandeinsatz wurde der Feuerwehr zudem telefonisch brennender Silvesterunrat gemeldet, der durch mehrere Eimer Wasser rasch abgelöscht werden konnte.

 

Weihnachtsgruß der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das uns gemeinsam gefordert, aber auch zusammengeschweißt hat.
Zum Jahresabschluss möchten wir allen Kameradinnen und Kameraden, ihren Familien sowie den Bürgerinnen und Bürgern von Reisensburg unseren herzlichen Dank aussprechen.

Durch euren Einsatz, eure Unterstützung und euer Vertrauen konnten wir auch in diesem Jahr wieder verlässlich für die Sicherheit unseres Stadtteils und der Stadt sorgen. Ob Übungen, Einsätze, Ausbildungen oder Veranstaltungen – ihr alle seid ein wichtiger Teil unseres Feuerwehrlebens.

Die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg wünscht Ihnen und euch frohe und gesunde Weihnachten sowie einen guten und sicheren Start in das neue Jahr 2026.
Möge es für uns alle ein Jahr werden, in dem wir weiterhin zusammenhalten, füreinander da sind und mit voller Kraft unseren Dienst am Nächsten leisten.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Reisensburg

Unser Jahresbericht 2025 – bald in Ihrem Briefkasten

Zum Jahresende ist es wieder so weit: Die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg veröffentlicht ihren traditionellen Jahresbericht. Das gebundene Heft wird in Kürze an alle Haushalte in Reisensburg verteilt.

Der Bericht bietet einen umfassenden Einblick in das vergangene Jahr unserer Feuerwehr. Enthalten sind unter anderem:

  • Einsätze und besondere Einsatzlagen

  • Übungen, Ausbildungsdienste und Fortbildungen

  • Anschaffungen und Weiterentwicklungen in unserer Ausrüstung

  • Einblicke in die Arbeit unserer Kinder- und Jugendfeuerwehr, die einen wichtigen Bestandteil unserer Nachwuchsarbeit bildet

  • Informationen zu unserem Förderverein, seinem Zweck und seiner wertvollen Unterstützung

Mit diesem Jahresbericht möchten wir transparent darstellen, wie vielfältig und anspruchsvoll die Arbeit unserer Feuerwehr ist – und wie viel Engagement hinter jedem Dienst, jeder Übung und jedem Einsatz steckt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung und wünschen viel Freude beim Lesen!

Letzte Übung der Ersthelfergruppe im Jahr 2025 – Fokus auf Reanimation

Zum Jahresabschluss fand die letzte Übung unserer Ersthelfergruppe statt. Diese speziell ausgebildete Gruppe innerhalb unserer Feuerwehr beschäftigt sich intensiv mit dem Thema erweiterte Erste Hilfe, um im Ernstfall schnelle und effektive Unterstützung leisten zu können.

Im Mittelpunkt der Abschlussübung stand die Auffrischung der Reanimationsmaßnahmen. Trainiert wurde dabei insbesondere der international empfohlene Rhythmus 30:2 – also 30-mal Herzdruckmassage, gefolgt von 2 Beatmungen.
Ein Grundsatz blieb dabei klar: Laienhelfer, die überhaupt drücken, machen alles richtig – denn nicht zu handeln ist immer die schlechteste Option.

Durch regelmäßige Schulungen und praktische Übungen stellt unsere Ersthelfergruppe sicher, dass im Einsatzfall jeder Handgriff sitzt.
Unterstützt wird dies durch das erweiterte Erste-Hilfe-Material unserer Feuerwehr, darunter auch ein Beatmungsbeutel, der eine noch schnellere und effizientere Versorgung von Patienten ermöglicht.

Mit dieser intensiven und praxisnahen Übung schließen wir das Ausbildungsjahr erfolgreich ab und sind stolz auf die kontinuierliche Einsatzbereitschaft und Motivation unserer Ersthelfergruppe.

Gemeinsam für Reisensburg – stark, vorbereitet und jederzeit bereit zu helfen.

Motorsägenkurs der Freiwilligen Feuerwehr und Jagdgenossenschaft Reisensburg

Am 21. und 22. November fand ein von der Waldgenossenschaft Reisensburg organisierter Motorsägenkurs statt. Unter der fachkundigen Leitung von Stefan Löhde und Martin Briegel wurden insgesamt zwölf Teilnehmer der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg sowie der Jagdgenossenschaft Reisensburg intensiv im sicheren und fachgerechten Umgang mit der Motorsäge geschult.

Der erste Ausbildungstag stand ganz im Zeichen der Theorie. Die Teilnehmenden erhielten eine ausführliche Einführung in die Gerätekunde, Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die richtige Ausrüstung. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Gefahren des Motorsägeneinsatzes und die korrekte Handhabung gelegt.

Am zweiten Kurstag ging es dann in den Wald, wo das Gelernte praktisch umgesetzt wurde. Die Gruppe übte verschiedene Fälltechniken, Schnittführungen und Vorgehensweisen in realistischen Einsatzsituationen. Unter Anleitung konnten alle Teilnehmer wertvolle Erfahrung sammeln und ihre Fertigkeiten weiter ausbauen.

Der zweitägige Kurs stärkt nicht nur die Sicherheit beim Einsatz der Motorsäge, sondern vertieft auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Jagdgenossenschaft und Waldgenossenschaft. Ein Gewinn für alle Beteiligten – und für die Sicherheit im Reisensburger Waldgebiet.

 

Erfolgreiche Leistungsprüfung bei der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg haben erfolgreich die Bayerische Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ absolviert.
Unter den prüfenden Blicken der Schiedsrichter Ralf Maier, Klaus Keppeler und Peter Demharter zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können und stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie im Einsatzfall sicher, schnell und zuverlässig zusammenarbeiten.

Bei der Leistungsprüfung muss eine vollständige Löschgruppe einen Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift 3 („Brand eines Nebengebäudes, keine Menschenrettung“) aufbauen. Neben der praktischen Übung werden auch Knoten, Gerätekunde sowie Zusatzaufgaben in die Bewertung einbezogen.

Nach intensiver Vorbereitung durch Ausbilder Stefan Schroweg konnten alle Teilnehmenden ihre jeweilige Stufe erfolgreich ablegen:

Stufe 1 (Bronze):
• Jonas Hennig
• Sabrina Fink
• Martin Briegel

Stufe 2 (Silber):
• Nick Schwarz
• Dominik Heinle
• Philipp Deininger
• Johannes Anwald
• Jeremias Kemming

Stufe 4 (Gold-Blau):
• Nina Stelzle
• Daniel Imminger
• Markus Hempe
• Tim Deininger
• Tim Eisele

Stufe 5 (Gold-Grün):
• Timo Stelzle

Stufe 6 (Gold-Rot):
• Stefan Schroweg

Die Kommandanten Alexander Werdich und Christian Stelzle gratulierten allen Teilnehmenden herzlich zu ihren hervorragenden Leistungen:

„Die Leistungsprüfung ist ein wichtiger Bestandteil der feuerwehrtechnischen Ausbildung. Sie zeigt, dass unsere Mannschaft bestens ausgebildet ist und im Einsatzfall Hand in Hand arbeitet.“

Ein besonderer Dank gilt den Schiedsrichtern für die faire Abnahme, dem Ausbilderteam für die engagierte Vorbereitung sowie allen Helferinnen und Helfern, die zum erfolgreichen Ablauf beigetragen haben.

Erfolgreicher Ausbildungsmonat Oktober bei der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg

Auch im Oktober konnten wieder mehrere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reisensburg erfolgreich an Ausbildungen auf Landkreis- und Staatsebene teilnehmen.

An der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried absolvierte Nick die Ausbildung zum Gruppenführer. Damit steht unserer Wehr ein weiterer Führungskraft zur Verfügung, die künftig Verantwortung in der Einsatzleitung übernehmen kann.

Auf Landkreisebene wurden Nina, Johannes und Tim zu Maschinisten für Löschgruppenfahrzeuge ausgebildet. Sie sind künftig für die Bedienung und den sicheren Umgang mit unseren Einsatzfahrzeugen und Pumpen verantwortlich – eine zentrale Aufgabe im Löschwesen.

Abgerundet wurde der Ausbildungsmonat durch gleich vier neue Atemschutzgeräteträger: Martin, Jonas, Lukas und Jonas haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und stehen nun für Einsätze im Innenangriff bereit.

Mit diesen erfolgreich absolvierten Lehrgängen stärken wir unsere Einsatzfähigkeit weiter und sind für die kommenden Herausforderungen bestens aufgestellt.

Die Freiwillige Feuerwehr Reisensburg gratuliert allen Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern herzlich zu ihren bestandenen Ausbildungen und bedankt sich für das gezeigte Engagement!